Cash Secured Puts sind nur dann sinnvoll, wenn eine echte Kaufabsicht hinter der Strategie steht. Die Strategie wirkt oft defensiv, ist aber nur dann sauber, wenn die mögliche Einbuchung der Aktie wirklich gewollt ist.
Auch ein Cash Secured Put beseitigt das Kursrisiko nicht. Wenn die Aktie deutlich fällt, kann trotz vereinnahmter Prämie ein spürbarer Verlust entstehen.
Der Gedanke dahinter
Sie verkaufen einen Put und halten genug Liquidität bereit, um die Aktie im Fall der Ausübung tatsächlich zu übernehmen. Sie werden also dafür bezahlt, als potenzieller Käufer bereitzustehen.
Wann das sauber ist
- Wenn Sie die Aktie zum gewählten Niveau wirklich kaufen möchten.
- Wenn die Liquidität dafür reserviert ist.
- Wenn der Strike aus einer klaren Bewertung heraus gewählt wurde.
- Wenn Sie die Positionsgröße und mögliche Einbuchung bewusst aushalten können.
Was Cash Secured Puts leisten und was nicht
Cash Secured Puts können ein strukturierter Weg sein, in gewünschte Aktienpositionen hineinzukommen. Sie sind aber keine Abkürzung zu risikolosem Einkommen. Wenn die Aktie fällt, verschwindet das Kursrisiko nicht nur deshalb, weil vorher eine Prämie eingenommen wurde.
Wo das Problem beginnt
Wer nur die Prämie sieht, aber die mögliche Übernahme der Aktie nicht will, nutzt die Strategie falsch. Dann wird aus einer strukturierten Einstiegsstrategie schnell eine ungeplante Bestandsposition.
Cash Secured Puts passen zum geplanten Kauf einer Aktie. Wenn Sie die Aktie bereits halten und zusätzliche Einnahmen auf die Position legen wollen, sprechen wir fachlich eher über Covered Calls.
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